Opel Design-Leadership

Bis zu den 60er Jahren …

Bis 1962 gab es bei Opel keine „Designer“, sondern „Modellierer“ und „Zeichner“, die in einem einzigen „Modellraum“ zusammenarbeiteten (hier bei einer Mittagspause im Jahr 1952). Die Abteilung wurde zu Beginn der 30er Jahre von GM-Chef- Designer Harley Earl gegründet, entwickelte sich jedoch erst so richtig, nachdem Bill Mitchell 1958 Earls Nachfolge in Detroit antrat.

Die Gründung von Opel Design

Anfang der 60er Jahre erhielt Opel seinen ersten „Chef-Stilisten“: Clare M. MacKichan. Dieser strukturierte die Design-Organisation neu, verschaffte ihr neue Räumlichkeiten und führte Opel an die Spitze des Automobildesigns. Da es in Deutschland keine entsprechenden Ausbildungsstätten gab, wurden Opels talentierteste Designer zwecks Schulung für mehrere Monate zu GM-Styling nach Detroit entsandt.

Premiere für Europa

Der Opel Experimental GT, der 1965 auf der Frankfurter IAA vorgestellt wurde,war in Europa das erste Konzeptfahrzeug seiner Art. Kein anderer Hersteller hatte bisher diese typisch amerikanische Idee auf Europa übertragen. Der Experimental GT hatte MacKichans typische „Colaflaschenform“: lange Nase, ausladende Kotflügel und ein schmales Mittelteil.

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1968 – Opel GT

 

Die Verwirklichung des Konzepts

Nach dem Erfolg des Experimental GT entschied sich Opel, das Auto zu produzieren. Als Bodengruppe diente die der kommenden Kadett- Generation. 1968 wurde der Opel GT zum ersten europäischen Konzeptfahrzeug, das in Serie ging – wie 1953 die Chevrolet Corvette in den USA. Zwischen 1968 und 1973 wurden 103.464 Opel GT gebaut.

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1975 – Opel GT2 Concept

 

Effizientes Design

Dieses 2+2-Coupé von 1975 schloss die erste Ära der Opel-Konzeptfahrzeuge ab, in der ausschliesslich emotionsgeladene, elegante Coupés gebaut wurden. Der GT2 läutete eine neue, rationalere Zeit ein, in der bei Benzinverbrauch, Sicherheit, Innenraum und Aerodynamik, hohe Effizienz im Vordergrund stand. Die frühere Unverfälschtheit und Eleganz des Autos wurden jedoch bewahrt. Auch hatte der Wagen innovative Schiebetüren ohne sichtbare Laufschienen.

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1989 – Opel Calibra

 

Elegant und intelligent

Grosse Aufregung auf der Frankfurter IAA 1989: Opel stellt ein neues Coupé mit einem klaren, glatten Design und dem weltbesten cw-Wert von 0,26 vor. Das Fahrzeug ist nicht nur schlank und elegant, sondern auch intelligent – es bietet genug Platz für vier Personen und deren Gepäck. Wie schon der GT2 aus dem Jahre 1975 vereint der Wagen Eleganz und Funktionalität: die Hauptgründe für seinen grossen Erfolg und für Opels Erfolg in den darauf folgenden Jahren.

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1997 – Opel Signum Concept

 

Ein Zukunftstrend kündigt sich an

Genf 1997: Opel stellt den Signum vor, ein Konzeptfahrzeug einer eleganten Limousine mit langem Radstand, äusserst geräumiger Fahrgastzelle und einer Innenanordnung von noch nie dagewesener Flexibilität für ein Auto dieser Art. Die neue Idee wurde Wirklichkeit: Im Jahr 2003 führte Opel einen Signum ein, der das Prinzip und die Innovation des ursprünglichen Konzepts widerspiegelte: maximale Innenraumgrösse und Flexibilität.

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1999 – Opel Zafira

 

Unerreichte Flexibilität

Das Geheimnis heisst „Flex7“! Durch dieses exklusive System ist es möglich, den Zafira im Handumdrehen und ohne Auseinanderoder Herausnehmen von Sitzen von einem 2-Sitzer in einen 7-Sitzer zu verwandeln (und umgekehrt). Fünf Jahre nach seiner Einführung ist das System auch heute noch der Standard. Angefangen mit dem Zafira erklärte Opel die Flexibilität des Innenraums zu einem unerlässlichen Merkmal seiner Autokonstruktionen.

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1999 – Opel Speedster

 

Ein neuer Designansatz

Mit dem Konzeptfahrzeug Speedster aus dem Jahr 1999 stellte Opel einen neuen, straffen und kraftbetonten Designansatz vor, der Begeisterung für das Auto und kompromisslosen Spass am Fahren ausdrückt. Der Ansatz wurde seitdem mit flexiblen Innenraumgestaltungen kombiniert und in allen Opel-Fahrzeugen umgesetzt. Der ausdrucksstarke neue Astra oder das Konzeptfahrzeug Insignia machen deutlich, wie ausgereift dieses Konzept inzwischen ist.

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2003 – Opel GTC Genève Concept

 

Einfach dynamisch!

Zuerst kam das Konzeptfahrzeug GTC Genève, das Opels Vision eines sportlichen, dreitürigen Fliesshecks ausdrückte: ein dynamisches Auto! Sechs Monate später stellte Opel den neuen Astra vor, in einer Kategorie gewöhnlich eher konservativer Autos – und die Überraschung war perfekt: Das Design des fünftürigen Fliessheckautos fiel genauso erfrischend aus wie das des dreitürigen Konzeptfahrzeugs. Starkes, dynamisches Design: das Merkmal der neuen Opel.

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2004 – Opel TRIXX Concept

 

Klein und clever

Das Konzeptfahrzeug TRIXX ist die neueste Entwicklung von Opels Design- und Vorausentwicklungs Abteilung. Die Vielseitigkeit des ultrakompakten Stadtwagens mit 3,04 Metern Länge ist clever und innovativ zugleich. Die drei Pantograf- Türen lassen sich weit öffnen; bis zu drei Erwachsene und ein Kind finden Platz. Bestaunt werden kann der TRIXX hier, auf dem Genfer Automobilsalon, am Opel-Stand. Eine Weltpremiere!

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